Gedanken zur Selbstmotivation

Woher kommt diese weit verbreitete Abneigung gegen Sport und Bewegung? Die Ansicht, Sport oder Bewegung sei ein nicht einmal notwendiges Übel, das man möglichst umgehen sollte?


Gleichzeitig gibt es immer mehr Menschen, die mit ihrem Körper und ihrer (kaum vorhandenen) Leistungsfähigkeit unzufrieden sind.

Was ist denn unser Körper? Er ist ein einziger Bewegungsapparat. Von Gelenken über Sehnen und Bänder bis hin zu den Muskeln dient alles dem Zweck, möglichst vielseitige, effektive und kraftvolle Bewegungen zu ermöglichen.

Die Wirbelsäule ist keine starre Säule, die ausschließlich den Körper stützt, sondern ein Verbund von mehr oder weniger beweglichen Gelenken.

Der gesamte Verdauungsapparat hat die Aufgabe, Energie für den Körper verfügbar zu machen. Energie ist hauptsächlich für zwei Dinge notwendig: Für Bewegung und für unser Denken. Das Fettgewebe, das für viele zur Belastung geworden ist, ist ein einziger großer Energiespeicher. Daran sehen wir auch das Problem, das in unserer Gesellschaft vorherrscht: Es wird durch unsere Ernährung zu viel Energie bereitgestellt und gespeichert, und viel zu wenig verbraucht.

Um die verbreiteten schädlichen Folgen von Bewegungsmangel zu beheben, muss in erster Linie das Denken geändert werden:

Bewegung ist kein Übel, das sich dem restlichen Alltag, der Arbeit und der Freizeit unterzuordnen hat. Bewegung ist sowohl ein Geschenk als auch der Hauptzweck eines Großteils unseres Körpers.

Entsprechend dieser Wichtigkeit muss Bewegung, um langfristig gesund zu bleiben, in unser Leben eingebaut werden.

Kaum jemand verzichtet auf Schlaf, weil er Zeitverschwendung sei. Ein Komplettverzicht würde sich nach wenigen Tagen drastisch bemerkbar machen. Ebenso Essen: Den zeitlichen Aufwand für Einkäufe, Zubereitung und das Essen selbst könnte man anderweitig besser einsetzen?! Nach einigen Tagen würde man auch hier die bedrohlichen Auswirkungen spüren.

Nur der Mangel an Bewegung wirkt sich nicht nach kurzer Zeit aus, weshalb viele meinen, es gäbe keine Auswirkungen. Wenn dann nach vielen Jahren oder Jahrzehnten Probleme wie Gelenkbeschwerden, Herz-Kreislauf-Krankheiten und vieles mehr auftreten, wird die Schuld auf die Zeit, das Schicksal oder ähnliches geschoben.

Der erste Schritt auf dem Weg zu einem natürlichen, gesünderen und ausgeglicheneren Leben ist also, Bewegung als natürlichen und notwendigen Teil dieses Lebens anzuerkennen und entsprechend zu handeln.

Wenn diese Einsicht im Bewusstsein angekommen ist, fällt die Eigenmotivation viel leichter. Dann kann mit einem individuellen Plan begonnen werden, Bewegung so in den Alltag zu integrieren, dass sie nicht mehr als Hindernis für sonstige Tätigkeiten gesehen wird, sondern als Unterstützung und Quelle für Kraft und Gesundheit.

Sobald diese Erkenntnis und die Integration in den Alltag gelungen ist, erscheint sportliche Bewegung (und ebenso eine gesunde Ernährung) nicht mehr als erzwungener Kampf gegen Krankheit und Übergewicht, sondern als wunderbares und naturgegebenes Mittel für Gesundheit, Vitalität und Wohlbefinden.

Haben Sie Fragen oder benötigen Sie Unterstützung bei Ihrem Start in Ihr neues kraftvolles Leben? Kontaktieren Sie mich für ein kostenloses, unverbindliches Infogespräch.

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